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Interkulturelle Woche

Ökumenischer Vorbereitungasausschuss zur Interkulturellen Woche

Worum es bei uns geht

Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. In mehr als 500 Städten und Gemeinden werden rund 5.000 Veranstaltungen durchgeführt. Der Tag des Flüchtlings ist Bestandteil der IKW.

#offengeht lautet das Motto für 2021.

Termin: Sonntag, 26. September, bis Sonntag, 3. Oktober

Tag des Flüchtlings: Freitag, 1. Oktober

In der Vielfalt, die in Deutschland über Generationen gewachsen ist, liegt die Zukunft unserer Gesellschaft. Vielfalt weckt die Kreativität für Problemlösungen, das verbindet und macht stark. Es gilt diese verbindende Kraft der Vielfalt öffentlich in Erinnerung zu rufen. Es geht um die Frage, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Leiten uns auch in Zukunft die Grund- und Menschenrechte und die Achtung des Nächsten?

Rassismus und Nationalismus verstärken das Trennende und schüren Ängste. Die Stimmen der Vielen, die sich zivilisiert und angemessen und nach wie vor in großer Mehrzahl für ein friedliches Zusammenleben in Deutschland und in Europa einsetzen, müssen im politischen Diskurs wieder hörbar werden.

Es gilt aber auch, die Werte der EU dort zu verteidigen, wo sie mit Füßen getreten werden. Momentan entzieht sich die Staatengemeinschaft ihren Verpflichtungen, und tausende Menschen bezahlen dies im Mittelmeer mit ihrem Leben. Die Seenotrettung ist eine völkerrechtliche und humanitäre Verpflichtung. Das Engagement für Grund- und Menschenrechte wird zur Pflicht, wenn die Verletzung dieser Rechte zur Normalität wird.

Bis heute ist das Eintreten für bessere politische und rechtliche Rahmenbedingungen des Zusammenlebens von Deutschen und Zugewanderten ein Ziel der Interkulturellen Woche. Aber auch durch Begegnungen und Kontakte im persönlichen Bereich ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen, ist ein zentrales Anliegen. Deshalb werden die Informationsveranstaltungen durch Feste und Begegnungen sowie Theater- und Filmvorführungen und Lesungen ergänzt.

Das Gemeinsame Wort der Kirchen ist zentraler Bezugspunkt der inhaltlichen Vorbereitung der Interkulturellen Woche. Mit seiner Veröffentlichung im Mai starten die Vorbereitungen der IKW. Das Gemeinsame Wort der Kirchen wird im Materialheft zur Interkulturellen Woche veröffentlicht. Die Materialien zur Vorbereitung und Durchführung der IKW können über die Homepage bestellt werden.

Die lokalen Programme zur Interkulturellen Woche werden in einer Veranstaltungsdatenbank auf der Homepage des ÖVA präsentiert. Auch Good-Practice-Beispiele sowie Anregungen zur Gestaltung von Gottesdiensten im Rahmen der IKW sind auf der Homepage zu finden.

Der ÖVA bereitet die jährlich stattfindende Interkulturelle Woche bundesweit vor. Er empfiehlt die inhaltliche Schwerpunktsetzung,  organisiert jährlich die bundesweite Vorbereitungstagung zur IKW, stellt Materialien für die Vorbereitungsgruppen vor Ort zur Verfügung und veranstaltet den bundesweiten Auftakt. In den ÖVA werden von den Kirchen 15 Mitglieder berufen. Bis zu sechs weitere werden aus zivilgesellschaftlichen  Organisationen und migrationspolitischen Institutionen benannt.

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Fr, 19. Feb. 2021 13:00 – Sa, 20. Feb. 2021 13:00

Bundesweite Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche

Ökumenischer Vorbereitungasausschuss zur Interkulturellen Woche
Freie Plätze
S
Steffen Blatt Organisator*in
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