Am 06. Oktober wählt der neue Landtag in Sachsen-Anhalt seine*n Präsident*in. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dabei ein Kandidat der AfD, die vom Verfassungsschutz des Landes als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird, mit Stimmen des BSW eine Mehrheit erhält. David Begrich von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. ordnet ein, was ein solcher Schritt für die offene Gesellschaft in Sachsen-Anhalt bedeuten würde. Es geht um die symbolische Normalisierung extrem rechter Positionen im höchsten Amt des Parlaments und um die Frage, welche konkreten Folgen für zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Gedenkorte und Bildungsarbeit zu befürchten sind. Im Anschluss fragen wir gemeinsam, wie demokratische Engagierte darauf reagieren können.