Digitaler Antisemitismus ist ein wachsendes gesellschaftliches Problem, das sozialen Zusammenhalt und demokratische Teilhabe gefährdet. Antisemitische Narrative, Codes und Bilder verbreiten sich besonders über soziale Netzwerke, Gaming-Communities und Messenger-Dienste. Durch algorithmische Verstärkung können sie schnell eine große Reichweite bekommen und auch in lokale Zusammenhänge hineinwirken – etwa in Bildungsräume, Arbeitskontexte und zivilgesellschaftliche Praxis. Gleichzeitig fehlt vielen Fachkräften und Multiplikator*innen praxisnahes Wissen zu aktuellen digitalen Erscheinungsformen von Antisemitismus und zu möglichen Gegenstrategien.
Ziel des Fachtags ist es daher, Fachkräfte und Akteur*innen aus Bildung, Zivilgesellschaft und politischer Bildung für digitalen Antisemitismus zu sensibilisieren, ihre Analyse- und Reflexionskompetenz zu stärken und ihnen Handlungsmöglichkeiten für die eigene Praxis aufzuzeigen.
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Veranstaltende: Zentrum für kritische Sozialwissenschaften e.V.
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Diese Veranstaltung ist Teil der Tempelhof-Schöneberger Aktionswochen gegen Antisemitismus.