Wednesday, 1. September 2021

Jüdischkeiten. Inszenierungen jüdischer Identität(en) im Medium Comic

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Jüdischkeiten. Inszenierungen jüdischer Identität(en) im Medium Comic

Vortrag von Dr. Véronique Sina, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

im Rahmen der Reihe: Kann ein Kater Bar Mizwa machen? Comics als Zugang zu jüdischer Geschichte und Kultur

Das populäre Bildmedium Comic bietet einen idealen Nährboden für die Verhandlung kultureller jüdischer Identität(en). In ihrem Vortrag behandelt Véronique Sina die Frage, wie ‚Jüdischsein‘ im Comic hergestellt und verhandelt wird.

Anhand ausgewählter (autobiografischer) Arbeiten der Underground-Künstler*innen Aline Kominsky-Crumb, Harvey Pekar und Art Spiegelman widmet sie sich der medialen Inszenierung jüdischer Differenz und fokussiert dabei die Frage, mit welchen comicspezifischen Mitteln gängige stereotype und antisemitische Vorstellungen von Judentum und ‚Jüdischsein‘ (re-)produziert, verstärkt oder in Frage gestellt und verworfen werden.

Der Vortrag findet als kostenloses Zoom-Webinar statt.

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Foto: Aline Kominsky-Crumb, Love That Bunch, Cover: © Drawn & Quarterly

Deutscher Koordinierungsrat (DKR)
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Generalsekretär Jan-Ulrich Spies
Organizer
Jhg. 1965, Studium der Evang. Theologie in Mainz, Bonn u. München. Master of Theology (Th.M.) in Religions-und Missionswissenschaft an der Lutheran School of Theology, Chicago USA (1992/93). Weitere Studienaufenthalte in Israel (1989) und Libanon (2005). 1995 bis 1998 Gemeinwesen – ...
und Anti-Rassismusarbeit in Südafrika. 5 Jahre Gemeindepfarrerin in Frankfurt, dann von 2003 bis 2016 Pfarrerin für Interreligiösen Dialog in Frankfurt, im Rahmen dieser Tätigkeit u.a. Initiatorin und Geschäftsführerin des Frankfurter Rates der Religionen sowie Evang. Vorsitzende der dortigen GCJZ, Vorstandsmitglied der Bildungsstätte Anne Frank (bis heute). 2016 bis 2019 Hochschulpfarrerin an der Evang. Studierendengemeinde (ESG) in Mainz. Seit 1.12.2019 Generalsekretärin des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Geschäftsführerin der Buber-Rosenzweig Stiftung.
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Wed, 1. September 2021
18:30  – 20:00
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