Mittwoch, 1. April 2026

Supervisionsgruppe für Leitungen

Leipzig

Details

Fortlaufendes Beratungsformat für Personen mit formalen oder informellen Leitungsrollen

(Die aktuelle Gruppe ist bereits ausgebucht – aufgrund der Nachfrage planen wir eine zweite Gruppe. Bei Interesse könnt ihr euch bereits vormerken lassen!)

Leitung zu sein heißt oft: viel Verantwortung tragen, Orientierung geben und dabei selbst kaum Raum für die eigenen Fragen haben. Zwischen einem vollen Schreibtisch, Teamkonflikten und einer unsicheren und bedrohlichen politischen Entwicklung bleibt wenig Platz, das eigene Handeln und die eigene Rolle zu reflektieren. Vielleicht merkst du, dass Erwartungen an dich herangetragen werden, die nicht klar verhandelt sind – oder dass du Konflikte im Team auffängst, ohne dafür einen guten Rahmen zu haben. In dieser Supervisionsgruppe triffst du auf andere Personen mit Leitungsverantwortung, die ähnliche Spannungsfelder kennen und Lust haben, gemeinsam hinzuschauen.

In einer festen Gruppe von maximal sechs Personen arbeiten wir alle zwei Monate drei Stunden lang an konkreten Fällen aus eurem Arbeitsalltag. Konfliktberaterin und Supervisorin Lena Spiecker begleitet den Prozess mit klarer Struktur, fachlichen Impulsen zu Teamdynamik und Konfliktmustern sowie Methoden zur Reflexion eigener Anteile und Handlungsmöglichkeiten. Dabei geht es nicht um Bewertung oder schnelle Lösungen, sondern darum, Situationen in ihrer Komplexität wahrzunehmen. Spannungen und Unsicherheiten begreifen wir dabei als Hinweise darauf, dass etwas in Bewegung kommen möchte und als Anstoß für Verännderungen. Ziel ist es, mehr Klarheit über die eigene Leitungsrolle zu gewinnen und die eigenen Grenzen besser wahrzunehmen. Der fachliche und emotionale Austausch auf kollegialer Ebene stärkt das Vertrauen in die eigene Rolle und entlastet spürbar.

Für wen?
Mitarbeitende mit formaler oder informeller Leitungsverantwortung aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, Initiativen, öffentlichen Institutionen, sozialen Einrichtungen und gemeinwohlorientierten Unternehmen.

Themen
Konflikte und Spannungen im Team; Belastung durch äußeren Druck; Unklare Rollen und Verantwortlichkeiten; Wunsch nach regelmäßiger Reflexion von Entwicklungsprozessen; kollegialer Austausch, Rückblicke

Ziele
Klarheit über die eigene Leitungsrolle, eigene Grenzen besser wahrnehmen, Stärkung des Vertrauens in die eigene Rolle, Reflexion der Teamprozesse, wirkende Dynamiken verstehen, strukturelle Themen erkennen, Konfliktthemen erforschen und bearbeiten, konstruktive Veränderungen anstoßen

Umfang
5 Termine à 3 h (Verlängerung in 2027 geplant)

Teilnahmebeitrag
90 Euro/pro Termin

Sprache
Die Arbeitssprache ist Deutsch. Sollte es diesbezüglich Hürden geben, sagt uns gern Bescheid.

Anmeldung
Per Email an: info@konfliktpotential.org

Konfliktpotential - Transformative Bildung und Kultur e.V.
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Julia Boehme
Organisator*in
Unsere Mission ist es, zivilgesellschaftliche Organisationen und die Menschen in ihnen durch konstruktive Konfliktbearbeitung zu stärken. Wir ermutigen dazu, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern als Schlüssel für notwendige strukturelle, gesellschaftliche und persönliche Veränderung zu betrachten. In unseren Beratungen und Workshops ...
schaffen wir Räume, in denen wir mit beziehungsorientierten Methoden Konflikte sichtbar und bearbeitbar machen. Dadurch werden Organisationen resilienter und handlungsfähiger. Mit unser Arbeit tragen wir dazu bei, dass zivilgesellschaftliche Akteur*innen ihre Arbeit und ihr Miteinander wirkungsvoller und vielfältiger gestalten können – um langfristig nachhaltige Entwicklung und unser demokratisches Miteinander zu fördern.
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Mi, 1. April 2026
0:00
bis
Di, 1. Dezember 2026
0:00
Veranstaltungsort
Veranstaltungsort nur für Teilnehmende sichtbar

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