15 Monate nach dem abrupten Zusammenbruch des Assad-Regimes in Syrien scheint ein demokratischer Neuanfang noch immer in weiter Ferne. Die neuen Machthaber der Übergangsregierung in Damaskus wecken zwar die Hoffnung auf Reformen, jedoch offenbart sich auch zunehmend die Befürchtung einer Rückkehr alter Muster, weiterer Destabilisierung und einem erneuten Autoritarismus. Warum brechen immer wieder neue Konflikte und Auseinandersetzungen aus? Welche Rolle spielt hierbei die syrische Übergangsregierung und die regionalen Minderheiten? Während das Gleichgewicht der Region weiterhin auf der Kippe steht, wird die angespannte Lage zusätzlich durch Instabilität der Nachbarschaftsstaaten und durch das verstärkte Eingreifen regionaler Akteure verschärft, die Ihre eigenen Interessen im Land durchsetzen wollen.
Kristin Helberg, Journalistin und Nahost-Expertin, beleuchtet die aktuellen Entwicklungen im Land im ersten Jahr nach Syriens Zeitenwende. Warum ist es nicht gelungen, die Syrerinnen und Syrer zu vereinen und das zerrüttete Land zu stabilisieren? Gleichzeitig zeigt sie auf, wie der Wandel das geopolitische Gefüge der gesamten Region beeinflusst und internationale Kräfte neu ins Spiel bringt.
Moderation: Melanie Haase
Sie sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei.
Eine Kooperation mit der VHS Dresden und der Gedenkstätte Bautzner Straße
Wenn Sie sich anmelden, erhalten Sie automatisch eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Diese ist gleichzeitig Ihre Anmeldebestätigung.
Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte rechtzeitig an den Veranstalter.
Während den Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. werden Fotos und ggf. Film- und/oder Audioaufnahmen gemacht. Durch Ihren Besuch erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Infos zum Datenschutz finden Sie auf der FES-Website.
Mehr Informationen und Anmeldung unter https://www.fes.de/veranstaltungen/