Präsident Trump hat die Schwächen der EU schonungslos offengelegt. Den Mangel an einer wirtschaftspolitischen Diplomatie durch Anpassung und Schmeichelei zu kompensieren ist weitgehend gescheitert. Die Bruchlinien interner Kohärenz haben eine standfeste Haltung gegenüber
der Zolloffensive der USA verhindert. Divergierende politische Präferenzen die Ausarbeitung einer soliden Strategie unterbunden. Das Ergebnis ist eine schwache und defensive EU in einer Zeit, in der machtpolitische Umwälzungen und Restrukturierungen der globalen politischen Ökonomie stattfinden. Ist eine Verzwergung der EU unausweichlich? Der Vortrag von Prof. Dr. Kurt Hübner, Direktor des Instituts für Europastudien an der University of British Columbia in Vancouver (Kanada), wird Ideen und Vorschläge für einen alternativen Entwicklungspfad diskutieren.
Mehr Informationen und Anmeldung unter https://www.fes.de/