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Mittwoch, 23. Juni 2021

"Una, Grande y Libre"?

Bundesweit

Details

Die Zusammenarbeit zwischen dem politischen Zentrum und den verschiedenen Regionen Spaniens ist seit jeher konfliktbeladen und belastet die Entwicklung des Landes seit der Frühen Neuzeit. Dabei sind die Konzepte von "Nation" und "Nationalität" ebenso umstritten wie die institutionellen Arrangements, mit deren Hilfe die widerstreitenden Interessen zum Ausgleich gebracht werden sollen. Und trotz weitgehender regionaler Autonomierechte haben die Forderungen nach größerer Unabhängigkeit bis hin zu offen separatistischen Bestrebungen in einigen Landesteilen in den vergangenen Jahren wieder an Rückhalt gewonnen. Vor dem Hintergrund der Spaltung der spanischen Gesellschaft in zwei Lager scheint der Umgang mit den regionalen Autonomie- und Separationsbewegungen daher eine der drängendsten aktuellen Herausforderungen des Königreichs zu sein. Ziel unserer Tagung ist es, einen wissenschaftlich fundierten Blick auf die politische Situation in Spanien im Spannungsfeld von Zentralismus und Regionalismus zu werfen. Dabei nehmen wir die historischen Hintergründe und Entwicklungen ebenso in den Blick wie die aktuellen Dimensionen und Herausforderungen des Zentralismus-Regionalismus-Konflikts. Einen Schwerpunkt bildet die Lage in Katalonien und im Baskenland, bevor wir die Tagung mit methodisch-didaktischen Überlegungen zu Unterrichtsbeispielen beschließen. 

Akademie für Politische Bildung
Akademie für Politische Bildung
Beate Winterer
Organisator*in
Bislang stehen keine detaillierten Profilinfos zur Verfügung.
Mi, 23. Juni 2021
14:15
bis
Fr, 25. Juni 2021
12:30
Online-Angebot
Zugangsdaten nur für Teilnehmende sichtbar

Demokratieförderung