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Donnerstag, 29. April 2021

Von den Nürnberger Prozessen zum Internationalen Strafgerichtshof

Bundesweit

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Vor 75 Jahren fand von November 1945 bis Oktober 1946 in Nürnberg das Gerichtsverfahren gegen die Hauptkriegsverbrecher statt. Auch die zwölf Nürnberger Nachfolgeprozesse verhandelten die menschenverachtenden Verbrechen der Nationalsozialisten. Die NS-Täter mussten sich ihrer Verantwortung vor Gericht stellen. Den Siegern ging es dabei nicht um Rache, sondern um Rechtsprechung in einer zivilisierten Welt. Deshalb sind die Nürnberger Prozesse die Geburtsstunde des humanitären Völkerrechts.

Ihnen widmet sich der erste Teil des Webtalks am 29.04.2021. Apl. Prof. Annette Weinke von der Friedrich-Schiller-Universität Jena stellt dabei die historische Dimension vor. Dabei beleuchtet sie auch weniger bekannte Aspekte dieses Prozesses vor dem Internationalen Militärgerichtshof.

Doch was ist von Nürnberg und den hohen Erwartungen an das Völkerstrafrecht, die mit den Kriegsverbrecherprozessen geweckt wurden, geblieben? Der Weg zum Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag war lang und die internationale Strafgerichtsbarkeit ist bis heute schwierig. Die gegenwärtige internationale Strafgerichtsbarkeit nimmt Sophia Brostean-Kaiser vom Memorium Nürnberger Prozesse im zweiten Teil der Veranstaltung am 06.05.2021 ab 19.00 Uhr in den Blick.

Die beiden Veranstaltungsteile können auch unabhängig voneinander besucht werden.

Der Teilnahmelink wird nach erfolgter Anmeldung und unmittelbar im Vorfeld der Veranstaltung zugesandt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Memorium Nürnberger Prozesse statt.

Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
M
Maria Fröhlich
Organisator*in
Bislang stehen keine detaillierten Profilinfos zur Verfügung.
Do, 29. April 2021
19:00  – 20:30
Online-Angebot
Zugangsdaten nur für Teilnehmende sichtbar

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