Die Initiative Dialograum geht in die nächste Phase.
Wir führen zwei Dialogräume im Rahmen der Volksabstimmung21 durch (https://abstimmung21.de/) . Das Thema: AfD Prüfverfahren, ja oder nein? Unten findet ihr mehr Details zu dem Inhaltlichen.
Termine (jeweils abends ab 18 Uhr):
24.09.2026 in einer Kirchengemeinde (Zehlendorf)
15.10.2026 im Audiowerk (Mitte/Tiergarten)
Wir suchen Personen, die Dialogräume mit 5 - 10 Personen moderieren oder einen Tisch neutral begleiten. Der Dialograum stellt Konzept und Training.
Für die Moderation:
Gern mit Ausbildung bzw. Erfahrung in Moderation bzw. Gesprächsführung
Wenn ihr das nicht mitbringt, ihr aber trotzdem Interesse habt mitzumachen, meldet euch und wir sprechen darüber
Leitet die Anfrage von uns auch gern an Freunde/Bekannte weiter, die Interesse haben könnten
Am besten ist eine Teilnahme an beiden Abenden. Wer aber nur an einem Abend kann oder will, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden.
Schreibt mir direkt, katrin@dialograum.org, auch, wenn ihr Fragen zum Ablauf habt.
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Ich möchte nicht moderieren und trotzdem teilnehmen, geht das? Kein Problem, das Anmeldeformular für die Veranstaltungen wird in ca. zwei Wochen öffentlich geschaltet und ich werde es auch durch diesen Verteiler schicken.
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Worum geht es in der Volksabstimmung?
Zur Diskussion steht ein Antrag an das Bundesverfassungsgericht. Geprüft werden soll, ob die Voraussetzungen für ein Verbot der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) vorliegen.
Nach Artikel 21 Grundgesetz kann eine Partei verboten werden, wenn das Bundesverfassungsgericht feststellt, dass sie die freiheitlich-demokratische Grundordnung beeinträchtigen oder beseitigen will. Einen Antrag auf ein solches Verfahren können nur Bundestag, Bundesrat oder Bundesregierung stellen. Die Entscheidung trifft allein das Gericht, ein Antrag verpflichtet es nicht zu einem Verbot.
Der Verfassungsschutz stuft die AfD auf Bundesebene als rechtsextremistischen Verdachtsfall ein, mehrere Landesverbände gelten als gesichert rechtsextremistisch. Juristische Gutachten bewerten die Erfolgsaussichten eines Verbotsverfahrens unterschiedlich.
Dafür wird unter anderem angeführt, dass ein verfassungsrechtlich vorgesehenes Schutzinstrument genutzt würde, dass eine offene Rechtsfrage gerichtlich geklärt würde und dass ein späterer Zeitpunkt die Durchsetzbarkeit erschweren könnte.
Dagegen wird eingewandt, dass die rechtlichen Hürden hoch sind, dass mildere Mittel wie der Entzug der Parteienfinanzierung zuerst zu prüfen wären und dass ein Scheitern des Verfahrens die Partei politisch stärken könnte.
Wer ist Abstimmung21?
Abstimmung21 setzt sich für Mitsprache und direkte Demokratie ein und organisiert dafür jedes Jahr eigene bundesweite Volksabstimmungen zu aktuellen Themen. Abstimmung21 ist überparteilich und unabhängig finanziert. In diesem Jahr steht unter anderem das Prüfverfahren zur AfD auf dem Stimmzettel. Die Anmeldung zur Volksabstimmung läuft noch bis zum 09.08.2026 auf abstimmung21.de.
Das Thema wurde von Omas gegen Rechts und Volksverpetzer zur Abstimmung eingereicht. Themen einreichen kann bei Abstimmung21 jede und jeder, eine Positionierung der Veranstalter ist damit nicht verbunden.
Die Kampagne wird neutral geführt: Geworben wird für die Beteiligung an der Abstimmung, nicht für ein bestimmtes Ergebnis.