Seit 2005 setzen wir menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Haltungen etwas entgegen und erproben Ansätze der Prävention und Distanzierungsarbeit – insbesondere im Phänomenbereich Rechtsextremismus, aber auch in Bezug auf islamisch begründeten Extremismus, Verschwörungserzählungen und andere vergleichbare Phänomene. In der direkten Arbeit mit jungen Menschen legen wir Wert auf eine kritisch-zugewandte Haltung – und auf Ansätze, die die Potenziale von Jugendlichen aus unterschiedlichen Umfeldern stärken. Denn gruppenbezogene Abwertungen, Vorurteile und Hass lassen sich nicht allein durch Argumente überwinden. Wir schaffen Räume für positive Identifikationen, Selbstwirksamkeit sowie solidarisches Handeln und fördern Reflexion, Auseinandersetzung mit Emotionen, Dialogbereitschaft und die Entwicklung konstruktiver Bewältigungsstrategien. Unsere Angebote richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene sowie an pädagogische Fachkräfte insbesondere aus Schule, Jugend- und Gemeinwesenarbeit bundesweit.