für FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter-, Nichtbinäre, Trans- und Agender-Personen)
Finanzielle Unabhängigkeit ist ein zentraler Baustein für gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Freiheit – dennoch ist sie für viele FLINTA*-Personen bis heute nicht selbstverständlich. Strukturelle Benachteiligungen wie die geschlechterspezifische Lohndifferenz, die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit, fehlende Repräsentanz in Führungspositionen sowie ein erhöhtes Risiko von Altersarmut wirken sich direkt auf Einkommen, Vermögen und langfristige finanzielle Sicherheit aus. Geld ist daher immer auch politisch: Wer über weniger finanzielle Ressourcen verfügt, hat weniger Möglichkeiten, Entscheidungen selbstbestimmt zu treffen.
Im Workshop setzen wir uns gemeinsam mit diesen systematischen Barrieren auseinander und schaffen ein Bewusstsein dafür, wie tief finanzielle Ungleichheit im Alltag verankert ist. Wir behandeln praxisnahe Themen wie Kontoführung, nachhaltigen Bankwechsel, Spar- und Anlagemöglichkeiten, Altersvorsorge, Rente oder Ehevertrag. Gleichzeitig richten wir den Blick nach vorn: Welche Strategien können FLINTA* nutzen, um ihre ökonomische Stabilität zu stärken?
Unsere Veranstaltungsziele:
Mehr Informationen und Anmeldung unter https://calendar.boell.de/