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Mittwoch, 19. Mai 2021

Journalist*innen im Exil - Burundi

Bundesweit

Details

Berichterstattung aus dem und über den Globalen Süden

Jährlich müssen dutzende Journalist*innen ihre Heimatländer verlassen und aufgrund ihrer Medienarbeit ins Exil fliehen. Burundi ist ein erschreckendes Beispiel hierfür. Nach dem erneuten Ausbruch der anhaltenden Krise dort im Jahr 2015, wurden über ein Drittel der burundischen Journalist*innen ins Exil gezwungen.

Wir sprechen mit einem von ihnen, Pierre Emmanuel Ngendakumana. Der burundische Journalist lebt im deutschen Exil, wo er jedoch nicht mehr journalistisch arbeiten kann. Wie ihm ergeht es den meisten Journalist*innen im Exil, die mit ihrer Flucht oft nicht nur ihre Heimat, sondern auch ihre journalistische Identität verlieren. In der Diskussion sprechen wir über diese Herausforderungen und auch darüber, was wir in den Aufnahmeländern machen können, um die Situation zu verbessern. 

Einige Journalist*innen jedoch schaffen es, vom Exil aus weiter über ihre Heimatländer zu berichten und gegen das Vergessen der dortigen Krise anzukämpfen. Louisa Esther Mugabo, deutsche Journalistin und Medienwissenschaftlerin, hat einige davon begleitet. In ihrer Studie untersuchte sie die Praxis von burundischen Exiljournalist*innen in Ruanda und definierte weltweit erstmals Exiljournalismus als Konzept in den Medienwissenschaften.

Referierende

Pierre Emmanuel Ngendakumana, burundischer Exiljournalist

Louisa Esther Mugabo, deutsche Journalistin und Medienwissenschaftlerin

Moderation

Helga Dickow, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Arnold Bergstraesser Instituts

Eine zweite Online-Diskussion zum Thema "Berichterstattung aus dem und über den Globalen Süden" findet am 5. Mai statt: Blinde Flecken, ignorierte Krisen.

Die Veranstaltung findet auf Zoom Webinar statt, die Teilnehmenden können sich über den Chat und über die Frage & Antwort-Funktion beteiligen.

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an Roxane Kilchling.

Wir weisen darauf hin, dass die Online-Veranstaltung im Programm Zoom stattfindet. Für die Teilnahme benötigen Sie je nach Veranstaltung (mit Beteiligung des Publikums) optional eine Kamera und/oder ein Mikrofon.

Sie können entweder das Client-Programm oder die App nutzen. Mit den Browsern Chrome und Edge können Sie direkt über den Zugangslink teilnehmen. Weitere Information zur Handhabung von Zoom finden Sie hier. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die neueste Version von Zoom verwenden, damit Sie über die nötigen Einstellungen verfügen.

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Bild Esdras Ndikumana, Getty Images

Veranstaltungen zur Demokratieförderung
Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Sabine Demsar
Organisator*in
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Mi, 19. Mai 2021
18:00  – 19:30
Online-Angebot
Zugangsdaten nur für Teilnehmende sichtbar

Demokratieförderung Vielfalt/ Diversity Antidiskriminierung