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Donnerstag, 1. Oktober 2020

"Wessen Erinnerung zählt?" - Vortrag und Diskussion mit Dr. Mark Terkessidis

Bundesweit

Details

Als das Deutsche Reich am 28. Juni 1919 den Vertrag von Versailles unterzeichnete, gingen die überseeischen Kolonien an die Siegermächte des 1. Weltkriegs über. Lange vergessen, kehrt die Kolonialperiode in Ländern wie Namibia, Kamerun oder Ruanda in den letzten Jahren in die Erinnerung zurück. Was bedeutet dieses Wiederauftauchen für die Bundesrepublik? Die neue Erinnerungskultur hat gravierende Auswirkungen auf das Selbstverständnis eines Landes, dessen Bevölkerung immer diverser wird.
Mark Terkessidis, renommierter Migrations- und Rassismusforscher, macht mit seinem Blick in die Vergangenheit aktuelle Debatten nachvollziehbar und zeigt, an welchen Stellen sie in eine neue Richtung gelenkt werden müssen. Zudem macht er sichtbar, welche Fragen sich ergeben, wenn auch die Erinnerung jener zählt, die eingewandert und damit Teil der Gesellschaft geworden sind.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit NRWeltoffen Aachen und dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Aachen.

Der Link zur Zoom-Konferenz wird nach Anmeldung per Mail an demokratie.leben@mail.aachen.de bekannt gegeben.

Partnerschaft für Demokratie Aachen
Arbeit und Leben DGB/VHS NRW e.V., Volkshochschule Aachen
Theresa Linkhorst
Organisator*in
Bislang stehen keine detaillierten Profilinfos zur Verfügung.
Do, 1. Oktober 2020
19:00  – 21:00
Online-Angebot
Zugangsdaten nur für Teilnehmende sichtbar

Antidiskriminierung Rassismus