Dienstag, 26. Mai 2026

Wie umgehen mit Rechtsextremismus in der Nachbarschaft?

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Das eigene Zuhause gilt als Ort der Sicherheit, des Rückzugs und der Selbstbestimmung. Doch was, wenn es nicht mehr sicher ist? Extrem rechte Einstellungen zeigen sich nicht nur in politischen Debatten oder auf Social Media, sondern zunehmend auch im Alltag und direkt nebenan: im Treppenhaus oder auf dem Dorfplatz, in der Haus-Chatgruppe oder beim Sommerfest im Gemeinschaftsgarten. Viele Menschen wenden sich an die Mobile Beratung mit Fragen wie: Was kann ich tun? Wie kann ich reagieren, ohne mich selbst zu gefährden? Was mache ich, wenn ich allein dastehe und niemand hilft?

Antworten bietet unsere neue Handreichung „Wenn Zuhause nicht mehr sicher ist – Handreichung zum Umgang mit Rechtsextremismus in der Nachbarschaft“. Sie enthält praxisnahe Handlungsempfehlungen und Sicherheitstipps für herausfordernde Situationen sowie Hintergrundinfos zu Strategien der extremen Rechten.

Bei der Veranstaltung stellen wir die Publikation vor und diskutieren Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze im Umgang mit Rechtsextremismus in der Nachbarschaft. Auf dem Podium kommen Perspektiven aus ländlichen und urbanen Kontexten in Ost- und Westdeutschland zusammen.

Mit:

  • Mitch Dailey, Mobile Beraterin in Westmecklenburg
  • Lillian Mettler, Mobile Beraterin im Regierungsbezirk Düsseldorf
  • Sylvia Joos, engagierte Nachbarin und Betroffene
  • Moderation: Joachim F. Tornau, Journalist und Rechtsextremismus-Experte
Bundesverband Mobile Beratung
Zur Anbietendenseite
Peggy Göbel
Organisator*in
Di, 26. Mai 2026
16:00  – 17:30
Online-Zugang
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