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ExPO - Extremismus Prävention Online

IFAK e.V.

Worum es bei uns geht

Hintergrund

Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass die Gesellschaft zunehmend offener und toleranter geworden ist, was sich z.B. in der weitgehend geteilten Einsicht der Politik niederschlägt, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und Menschen mit familiärer Zuwanderungsgeschichte elementarer Bestandteil der Gesellschaft sind. Die u.a. daraus resultierende gesellschaftliche Vielfalt hat sich zu einem gesellschaftlichen Wert entwickelt und gehört mittlerweile zum Selbstverständnis von Kommunen, Nichtregierungsorganisationen aber auch Unternehmen und Vereinen.
Doch nach wie vor bestehen Chancenungerechtigkeit und Diskriminierungsformen entlang unterschiedlicher Differenzlinien wie Lebensalter, Lebens- u. Liebesformen, Aussehen, sozioökonomische Benachteiligung, Migration, Gender und sexuelle Identitäten sowie körperliche Einschränkungen etc.

Die Polarisierung in der Gesellschaft hat sich zudem in den letzten Jahren verschärft, was z.B. deutlich wird an der kompromisslosen Ablehnung eines offenen und multikulturellen Deutschlands und verschiedenen Ängsten vor Zuwanderung und dem damit verbundenen Wandel. Die Wahlerfolge von Rechtspopulisten zeigen, dass ein bemerkenswerter Teil der Gesellschaft sich für häufig vereinfachte und spaltende Positionen begeistern lässt. Die terroristischen Angriffe durch Rechtsradikale zeugen davon, dass eine durch Rassismus getriebene Gewalt eine ernstzunehmende Bedrohung ist.
Auch die Gefährdung von jihadistischen Gruppierungen bleibt auch nach dem territorialen Niedergang des sog. Islamischen Staates nach Einschätzung von Sicherheitsbehörden bestehen.
Mangelnde Aufklärung zum Thema Islam und Islamismus sorgen für Unsicherheit vieler Akteur*innen und befeuern Rassismus und Fremdheitsgefühle gegenüber Muslim*innen. Diese Ablehnung kann bei gefährdeten Jugendlichen ein weiterer Grund sein, sich von der Gesellschaft zu entfernen und für die Ansprache von Extremist*innen anfällig zu sein. Vielen Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe fehlt praktisches Methoden- und vielfach auch Hintergrundwissen, um in ihrem beruflichen Kontext adäquat auf diese Entwicklungen zu reagieren und praxiserprobte Formate mit ihren Zielgruppen umzusetzen. Zugleich bestehen vielfältige Potenziale in der bestehenden Institutionenlandschaft (Schulen, Jugendzentren, muslimische Gemeinden, etc.) für die Bearbeitung der Problemlage im Sinne einer Prävention. Sozialpädagog*innen und andere beruflich und ehrenamtlich Aktiven im Jugendbereich kommt eine Schlüsselposition bei der Präventionsarbeit und der Deradikalisierung zu.

Ziele

Hauptziele des Projekts sind, Zugangsweisen und Methoden weiterzuentwickeln, die dazu beitragen, dass die Radikalisierung von Jugendlichen verhindert wird und diverse Ungleichwertigkeitsvorstellungen in der Gesellschaft abgebaut werden. Dabei erachten wir zielgruppenübergreifende politische Bildung, Qualifikation von Pädagog*innen und die Mitgestaltung von öffentlichen Diskursen als zentral.
Daher basiert unsere Arbeit vor allem auf zwei Säulen und einer Verschränkung von Online- und Offlineformaten.

Angebote

- Workshops        -Podcasts

- Fortbildungen   -Videos

Unsere Kanäle

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Vergangene Angebote (2)

Do, 20. Okt. 2022 10:00 – Di, 15. Nov. 2022 17:00

"Same same but different?" - Fortbildung zu phänomenübergreifenden Perspektiven

IFAK e.V.
Freie Plätze
Mo, 4. April 2022 9:00 – Mi, 6. April 2022 17:00

MEDIENWERKSTATT - Videos, Podcasts & digitale Medien in der politischen Bildung

IFAK e.V.
Freie Plätze
P
Piotr Suder Organisator*in
Bislang stehen keine detaillierten Profilinfos zur Verfügung.
F
Frederieke Huwald Organisator*in
Bislang stehen keine detaillierten Profilinfos zur Verfügung.
A
Ali Töre Tango Organisator*in
Bislang stehen keine detaillierten Profilinfos zur Verfügung.